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Pressemitteilungen
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Proteste gegen Bush-Besuch in Stralsund finden statt - in der Innenstadt
06.07.2006 - Rostock/Kassel - Das bundesweite Friedensbündnis, das sich anlässlich des bevorstehenden Deutschlandbesuchs des US-Präsidenten George W. Bush gebildet hat, weist darauf hin, dass die öffentlichen Proteste der Friedens- und globalisierungskritischen Bewegung in der Ostseestadt Stralsund zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt waren.
Entsprechende Meldungen einiger Agenturen und Zeitungen, wonach die "Altstadt" für Demonstrationen während des Besuchs gesperrt sei, (Focus: "alle öffentlichen Versammlungen und Aufzüge unter freiem Himmel untersagt") haben hier und da für Verwirrung gesorgt. Das amtliche Verbot bezieht sich lediglich auf eine "Sicherheitszone" in der historischen Altstadt. Am Rande dieser Bannmeile werden die
Demonstrationsrouten verlaufen und wird die Abschlusskundgebung stattfinden.
Die einzige noch ungeklärte Frage zwischen Demonstrationsleitung und Ordnungsamt ist die nach der genauen Begrenzung der beanspruchten
"Sicherheitszone" und damit dem endgültigen Ort der Schlusskundgebung.
Die Organisatoren der Kundgebung vertreten die Auffassung, von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung und dem Demonstrationsrecht in
räumlicher Nähe der Örtlichkeiten des Staatsbesuchs Gebrauch machen zu können und sich nicht zu weit "abdrängen" zu lassen.
Fest steht: Die Auftaktkundgebungen werden um 13:00 Uhr auf dem Triebseer Damm (Nähe Hauptbahnhof) und dem Parkplatz Mahnkesche Wiese (Nähe B96 Rügenzubringer) beginnen.
Für das Bündnis "Not Welcome, Mr. President":
Monty Schädel, Rostock (Bundessprecher der Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen - DFG-VK);
Peter Strutynski, Kassel (Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag)
Bei Rückfragen:
Monty Schädel, Tel. (mobil): 0177-8871014
Peter Strutynski, Tel. 0561-8042314
Informationen im Internet:
http://www.bush-in-stralsund.de
Monty Schädel am 06.07.2006
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