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Pressemitteilungen
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Klaus der Geiger - gleich dreimal zu erleben
10.07.2006 - (PM Kulturscheune Kückenshagen) Gleich zweimal haben am kommenden Wochenende die Scheunen-Besucher die Möglichkeit, den Kölner Künstler “Klaus der Geiger” zu erleben.
Klaus von Wrochem, wie der gestandene Violinen-Virtuose mit bürgerlichem Namen heißt, spielte jahrelang, Jahrzehnte fast, in klassischen Orchestern, in kleinen Formationen auch bei Ausstellungseröffnungen oder als musikalische Untermalung bei Empfängen von “Politik und Wirtschaft” (obwohl es da keine Trennung gibt, wie wir wissen).
Irgendwann dann hatte er von dieser “lukullischen Musik” die Nase voll - und ging auf die Straße. So ist er seit Jahren, Jahrzehnten fast der bekannteste Straßenmusiker der ehemaligen BRD und spielt heute in Deutschland überall auf, wo man ihn braucht oder wo es ihn selbst hin zieht.
Diesmal zieht es ihn nach Stralsund und nach Kückenshagen. Klaus von Wrochem, der selbst mehrere Jahre in den USA lebte, will seinen ganz eigenen künstlerischen Beitrag liefern und Bush bei der großen Demo der Friedensbewegung begrüßen. Da werden ihn nur jene zu Gesicht bekommen und etwas von seiner quirligen Art und Weise erfahren, die auch in Stralsund sind.
Einen Tag später, am kommenden Freitag (14. Juli) fällt um 20.00 Uhr der Vorhang in der Scheune zum “Amerikanischen Abend”. Der Journalist und Verleger Andreas Ciesielski hat für diesen Abend ein höchst aktuelles Programm vorbereitet, in dem Worte des großen Amerikaners Martin Luther King ebenso zu hören sein werden wie Auszüge aus einem Interview, das Roger Willemsen mit einem aus Guantanamo freigelassenen Bürger aus Afghanistan führte; lächerliche Gesetze aus den USA werden ebenso dargebracht werden wie die Verbindungen der USA zum internationalen Wirtschafts-Terrorismus, Zahlen und Fakten aus dem indischen Bophal, ein Brief von Ulrike Meinhoff aus der Gefängniszelle in Stuttgart, der Brief einer amerikanischen Mutter an ihren Präsidenten, ein Porträt von Bush und vieles andere mehr. Und immer wieder wird zwischendurch Klaus der Geiger zu hören sein, der mit seiner mitreißenden Musik die Denkpausen des Publikums beflügeln wird.
Einen Tag später dann, am Sonnabend (15. Juli), ist der Scheunen-Abend ganz Klaus dem Geiger und seinem musikalischen Mitstreiter vorbehalten, wenn sie ihr Bühnenprogramm darbieten. Diese sind übrigens nicht oft zu hören, denn meist ist der Kölner in den engen Straßenschluchten zu hören, deren eigenartiger Widerhall ganz nach seinem Geschmack ist.
Karten für beide Veranstaltungen können unter der Telefon-Nummer 038223 59308 oder unter info@scheunen-verlag.de vorbestellt werden.
Monty Schädel am 10.07.2006
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